KI-DROHNENINSPEKTION · DIN IEC/TS 62446-3 · VDE V 0126-23-3

Jede Anomalie
Sofort sichtbar

PV-Anlagen bleiben ohne regelmäßige Inspektion oft deutlich unter ihrer erwarteten Leistung — unentdeckte Defekte summieren sich still. Mit KI-gestützter Drohnenthermographie nach DIN IEC/TS 62446-3 decken wir Hotspots, Bypass-Diodenfehler, PID-Effekte und Modulbrüche in einem Überflug auf — vollständig, schnell, ohne Betriebsunterbrechung.

Bis zu 98,5 % Fehlererkennung per thermographischer KI-Analyse — bundesweit im Einsatz

100 %
Modulabdeckung
in einem Überflug
12
Fehlerklassen,
KI-klassifiziert
GPS
punktgenaue Verortung
jedes Befunds
98,5 %
Fehlererkennung
thermographische KI-Analyse
LEISTUNGSUMFANG

Was eine Inspektion liefert

Vier Auswertungsebenen aus einem Überflug. Sie buchen eine thermographische Befliegung und erhalten einen vollständigen, versicherungs­konformen Bericht zurück. Beispielbericht ansehen →

RGB-Inspektion

Hochauflösende Bildgebung per Kamera-Drohne: Verschmutzungen, mechanische Schäden und Kabelbeschädigungen auf einen Blick — visuell dokumentiert nach IEC 62446.

Thermographische Befliegung

Infrarot-Aufnahmen nach DIN IEC/TS 62446-3 identifizieren Hotspots, Bypass-Diodenfehler und PID-Effekte — unsichtbar für das bloße Auge, eindeutig im Wärmebild. PID kann typischerweise bis zu 30 % Leistungsverlust verursachen.

KI-Modulanalyse

Unsere KI klassifiziert automatisch jeden Fehlertyp nach Schweregrad, ordnet Modulkoordinaten zu und erstellt ein priorisiertes, versicherungskonformes Protokoll nach jeder Befliegung.

Digitales Protokoll

PDF & CSV-Export mit Koordinaten, Fehlertyp, Schweregrad und direkter Handlungsempfehlung. Versicherungs­konform, revisionssicher, sofort verwendbar für O&M-Teams.

ERKANNTE FEHLERTYPEN

Was die KI erkennt

Unsere KI ist auf 12 Fehlerklassen trainiert, die aus unserem Mängelcluster stammen — dokumentiert in Sicht-, Wartungs- und Thermographieprotokollen realer Bestandsanlagen. Sie decken erfahrungsgemäß die Mehrzahl der ertragsrelevanten Schäden ab — mit Auswirkung auf Ertrag, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Fehlertyp
Auswirkung
Erkennungsmethode
Schweregrad
Hotspots
Lokale Überhitzung > 20 K Δ — Brandgefahr, Modulausfall, Folgeschäden auf Backsheet.
Thermographie (IR-Drohne) nach DIN IEC/TS 62446-3
Hoch
PID-Effekte
Potenzialinduzierte Degradation — typischerweise bis zu 30 % Leistungsverlust, in Einzelfällen auf Modulebene mehr; oft schleichend.
Thermographie + Stringvergleich, ggf. EL-Messung
Hoch
Inaktive Strings & Substrings
Vollständiger Ausfall einzelner Strings — meist 5–10 % Anlagenertrag pro betroffenem String.
Thermographie + Wechselrichter-Daten­abgleich
Hoch
Bypass-Dioden-Defekte
Modul produziert nur Teilleistung; Hotspot-Risiko bei Verschattung steigt deutlich.
Thermographie unter Last (charakteristisches Drittel-Muster)
Mittel
Modul- & Glasbruch
Eintritt von Feuchtigkeit, Korrosion, mögliche Isolationsfehler — relevant für Versicherung.
RGB-Hochauflösung (≥ 0,3 cm/Pixel)
Hoch
Verschmutzung & Vegetation
2–8 % Ertragsverlust durch Soiling; lokale Beschattung führt zu Hotspots.
RGB + Thermographie kombiniert
Niedrig
Mikrorisse & Zellbrüche
Schleichende Leistungs­degradation; können über Jahre zu Hotspots eskalieren.
Thermographie + ggf. Elektrolumineszenz (EL) bei Verdacht
Mittel
Delamination & Backsheet
Eintritt von Feuchte, Risiko für Isolationsfehler und Erdschluss — sicherheits­relevant.
RGB-Nahaufnahme + Thermographie
Hoch
LID / LeTID-Degradation
Gleichmäßiger Leistungs­verlust 1–6 % — unterschätzt, weil oft anlagenweit.
Stringvergleich + Performance-Ratio-Analyse
Mittel
Anschlussdosen-Fehler
Übergangswider­stände, Wärme­entwicklung in der Junction-Box — Brandrisiko.
Thermographie unter Last, gezielt auf J-Box
Hoch
MC4-Stecker & Kabelschäden
Lichtbogen­gefahr, Übergangs­widerstände, Marder­verbiss — häufige Brandursache.
RGB-Nahinspektion + Thermographie der Verkabelung
Hoch
Wechselrichter-Auffälligkeiten
MPPT-Fehlfunktion, Lüfterausfall, Übertemperatur — bis zum Anlagenstillstand.
Thermographie + Daten­logger-Auswertung
Mittel

Smart Services.
Safe Energy Assets.

ARO Technologies GmbH
ABLAUF

In 4 Schritten zur vollständigen Analyse

Vom ersten Telefonat bis zur Berichtsübergabe — typischerweise innerhalb einer Woche.

01

Vorbereitung

Analyse der Anlagenunterlagen, Abstimmung des Überflugplans, Beantragung der Luftraum­freigabe (LBA/DFS).

02

Befliegung

RGB- und Thermalaufnahmen in einem Einsatz — vollständige Modulabdeckung, wetteroptimiert nach IEC TS 62446-3.

03

KI-Auswertung

Automatische Fehler­klassifikation, Koordinaten­zuordnung, Priorisierung nach Schweregrad und wirtschaftlichem Impact.

04

Berichtsübergabe

Detailliertes PDF-Protokoll, auf Wunsch mit 3D-Darstellung (softwarebasiert), und Experten­gespräch zur Übergabe.

ANWENDUNGSFÄLLE

Für jeden Anlagentyp die richtige Methode

Die Drohneninspektion passt sich Ihrer Anlage an — von der Aufdach-Anlage bis zur Floating-PV. Jeder Typ hat eigene Anforderungen an Flugplanung, Auflösung und Berichts­tiefe.

Dachanlagen — Flach- & Satteldach

Industrie- und Gewerbe­dächer, häufig komplexe Verschattungs­situationen. Beim Flachdach ergänzt die Befliegung die begehbare Sichtprüfung; beim Satteldach erfolgt die Sichtprüfung der Module vollständig per Drohnen­befliegung — mit angepasstem Flugmuster und Foto­dokumentation zur Mängelerkennung, ohne Begehungs­risiko.

Flachdach & Satteldach Flughöhe 15–30 m 1–2 h pro MWp

Freiflächen­anlagen

Solarparks von 1 bis 100+ MWp. Effiziente Befliegung großer Flächen mit automatisierten Flug­routen und KI-gestützter Auswertung — typisch 1 MWp pro 30 Minuten Flugzeit.

1 – 100+ MWp Flughöhe 25–60 m 30 min/MWp

Agri-PV

Auf­geständerte oder vertikale Module über landwirt­schaftlicher Nutzfläche. Drohnen­inspektion schützt Kulturen vor Tritt­schäden und ermöglicht Inspektion ohne Ernte­ausfall.

Hochauf­geständert Vertikal-PV Saisonal flexibel

Floating-PV

Schwimmende Anlagen auf Bagger­seen und Stauseen. Klassische Begehung praktisch unmöglich — Drohnen­inspektion liefert hier den einzigen wirtschaftlichen Zugang zu Hotspot- und Verankerungs­prüfung.

Wasser­oberflächen Verankerungs-Check Korrosions­analyse
NORMEN & ZERTIFIZIERUNGEN

Inspektion auf Branchen­standard

Wir arbeiten ausschließlich nach den anerkannten Normen für PV-Inspektion und Drohnenbetrieb in Deutschland.

DIN IEC/TS 62446-3
Thermographische Befliegung
Thermische Inspektion von PV-Modulen und -Strängen. Definiert Mess­bedingungen, Auswertung und Klassifizierung von Anomalien.
ISO 9712
Thermographen­zertifizierung (Personal)
Stufe 1 + 2 nach internationaler Norm für die zerstörungs­freie Werkstoffprüfung — Voraussetzung für gerichts­feste Berichte.
VDE V 0126-23-3
PV-Modul-Inspektion
Vornorm für die wiederkehrende Prüfung von PV-Modulen, inklusive thermographischer und elektrolumineszierender Verfahren.
IEC 62446-1
Inbetriebnahme & Wartung
Internationale Norm für die Anforderungen an Prüfung, Dokumentation und Wartung netz­gekoppelter PV-Systeme.
EU 2019/947
Drohnenbetrieb: UAS-Verordnung
Europäische Drohnen­verordnung. Unsere Piloten verfügen über den EU-Kompetenz­nachweis (A1/A3) sowie das EU-Fernpiloten­zeugnis (A2).
DSGVO + DLR
Drohnenbetrieb: Daten- & Luftrecht
LBA-registrierter Drohnen­betrieb mit Luftfahrt-Haftpflicht­versicherung nach § 43 LuftVG, DSGVO-konformer Daten­verarbeitung in Deutschland.
HÄUFIGE FRAGEN

Antworten zur Drohnen­inspektion

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine thermographische Inspektion?

Optimal sind klare, sonnige Tage mit mind. 700 W/m² Einstrahlung und Anlage unter Last. Wir buchen die Befliegung wetterabhängig und versetzen den Termin bei ungeeigneten Bedingungen — DIN IEC/TS 62446-3 stellt strikte Anforderungen an die Mess­bedingungen, ohne die der Bericht nicht aussagekräftig wäre.

Muss meine Anlage für die Inspektion abgeschaltet werden?

Nein. Im Gegenteil — die thermographische Inspektion findet ausdrücklich im laufenden Betrieb statt, da nur dann thermische Anomalien sichtbar werden. Es gibt keine Ertragsausfälle.

Was kostet eine Drohnen­inspektion?

Die Kosten richten sich nach Anlagengröße, Standort, Anfahrt und gewünschter Auswertungs­tiefe. Abgerechnet wird pro Anlage; auf Wunsch als Teil eines mehrjährigen Wartungs- oder Betriebsführungs­vertrags. Sie erhalten von uns ein unverbindliches, individuell kalkuliertes Angebot inklusive Terminvorschlag innerhalb von 24 Stunden.

Wie groß darf meine Anlage sein?

Wir inspizieren Anlagen ab 200 kWp — vom Gewerbedach bis zum Solarpark im zweistelligen MWp-Bereich. Bei Großanlagen koordinieren wir mehrere Drohnen parallel; ein 10-MWp-Park wird typischer­weise an einem Tag beflogen.

Welche Drohnen und Sensoren setzt ARO ein?

Wir fliegen mit kommerziellen Multispektral­drohnen, ausgestattet mit hochauflösenden RGB-Kameras (≥ 20 MP) und radiometrischen Wärme­bildkameras (FLIR / DJI Zenmuse, ≥ 640×512 IR-Auflösung). Alle Geräte sind nach DGUV-Bestimmungen zertifiziert; alle Piloten haben den EU-Drohnen­führerschein A1/A3 + A2.

Wie schnell erhalte ich den Bericht?

In der Regel wenige Werktage nach der Befliegung. Bei dringenden Versicherungs- oder Sturmschäden priorisieren wir die Auswertung (Express-Service).

Kann ich den Bericht für die Versicherung verwenden?

Ja. Unsere Berichte sind versicherungs­konform und revisions­sicher dokumentiert nach DIN IEC/TS 62446-3. Sie enthalten GPS-Koordinaten, Schweregrad-Klassifizierung und ISO-9712-zertifizierte Thermografen­bewertung — anerkannt von allen großen deutschen Sach­versicherern.

Wie oft sollte eine PV-Anlage inspiziert werden?

Bewährt hat sich ein Intervall von zwei Jahren — bei O&M-Vertrag jährlich. Zusätzlich empfehlen wir eine Referenzmessung direkt nach Inbetriebnahme, eine Inspektion vor Ablauf der Modulgarantie sowie nach Extremwetter (Hagel, Sturm, Blitzschlag).

Was erkennt die Thermographie nicht?

Thermographie findet thermische Anomalien — nicht jede elektrische Ursache. Für Isolationsfehler oder Leistungsabweichungen einzelner Strings sind ergänzend Kennlinienmessung und Elektrolumineszenz nötig. Beides bieten wir mit unserem Elektro-Fachteam aus einer Hand an — Sie erhalten eine vollständige Zustandsbewertung statt nur Wärmebilder.

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Bereit für Ihre Inspektion?

Schildern Sie uns kurz Ihre Anlage — wir erstellen innerhalb 24 Stunden ein maßgeschneidertes Angebot. Anfahrt, KI-Auswertung und versicherungs­konformer Bericht sind im Festpreis enthalten.

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